Barrierefreier Besuch der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße

Die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße ist ein Ort des Lernens und der Begegnung. Ein Ort, an dem alle Menschen willkommen sind. Barrierearmut und Inklusion sind uns deshalb wichtig. Unser Ziel: Alle sollen die Gedenkstätte und unsere Ausstellungen selbstbestimmt erleben, entdecken und an unseren Veranstaltungen teilnehmen können.

Im Folgenden finden Sie nützliche Informationen für Ihren Besuch bei uns.

Falls Sie Fragen haben oder Ihnen an dieser Stelle wichtige Informationen fehlen, lassen Sie es uns bitte wissen. Gern beraten wir Sie auch und bereiten Ihren Besuch gemeinsam mit Ihnen vor.

Interesse an einem Besuch?

Ihre Ansprechpartnerin
Laura Fiedler
service@stiftung-ettersberg.de
T +49 (0)361 219212 – 10
M +49 (0)176 52691979

Bei dieser Führung führen wir Sie im Team durch die Gedenkstätte: eine Besucherbegleiter*in mit Assistenzbedarf, eine Assistenzperson und eine Mitarbeiter*in der Gedenkstätte oder eine erfahrener Besucherbegleiterin. Wir haben die Führung gemeinsam mit dem Verein ›kult-werk inklusiv – Inklusive Werkstatt für Kultur und Geschichte‹ entwickelt. Die Besucherbegleiter*innen mit Assistenzbedarf haben sich die Stationen in der Ausstellung selbst ausgesucht und erklären sie mit ihren eigenen Worten. Auch wenn jede Führung von einem anderen Team gegeben wird, gehen wir immer auf die drei Hauptthemen unserer Dauerausstellung ›HAFT | DIKTATUR | REVOLUTION: Thüringen 1949 – 1989‹ ein.

Dauer
60 Minuten
Kosten
200€ (für Förderschulen und inklusive Werkstätten bieten wir einen ermäßigten Preis an)

Hinweis: In der Pauschale für Führungen ist der Eintritt bereits dabei. Ihre Gruppe sollte maximal 25 Personen umfassen. Je nach Format können mehrere Gruppen zeitversetzt starten. Bitte fragen Sie das gewünschte Angebot im Vorfeld über unser Anmeldeformular an.

Interesse an einer Führung?

Ihre Ansprechpartnerin
Judith Mayer
mayer@stiftung-ettersberg.de
T +49 (0)361 219212 – 17

zwei Frauen hinter einemTisch in einer ehemaligen Zelle mit unterscheidlichen Blättern darauf, eine steht und schaut auf den Tisch, die andere hockt neben ihr und schaut zu ihr herauf
Bei der Führung ›Andreasstraße inklusiv‹ führen wir Sie im Team durch die Dauerausstellung; Foto: Andreas Kubitza

Wie roch es in einem DDR-Gefängnis, in dem politische Häftlinge untergebracht waren? Wie fühlt sich eine alte Zellentür an? Und wie hört sich eine schallisolierte Arrestzelle an?
Antworten auf diese Fragen finden Sie in der Tastführung. Sie richtet sich an Menschen mit Sehbehinderungen und Blinde, die gern mehr über die Geschichte der Stasi-Untersuchungshaftanstalt erfahren möchten.

Entwickelt haben wir diese Führung gemeinsam mit Mitgliedern des ›Blinden- und Sehbehindertenverbands Thüringen e.V.‹ und der ›Diesterwegschule Weimar – Staatliches überregionales Förderzentrum, Förderschwerpunkt Sehen‹. Neben der Möglichkeit des Ertastens kommen in der Führung auch ausführliche Objektbeschreibungen und Audios von Zeitzeug*innen zum Einsatz.

Dauer
90 Minuten
Kosten
kostenfrei

Hinweis: Ihre Gruppe sollte maximal 10 Personen umfassen. Je nach Format können mehrere Gruppen zeitversetzt starten. Bitte fragen Sie das gewünschte Angebot im Vorfeld über unser Anmeldeformular an.

Interesse an einer Führung?

Ihre Ansprechpartnerin
Laura Fiedler
service@stiftung-ettersberg.de
T +49 (0)361 219212 – 10
M +49 (0)176 52691979

zwei Hände ertasten ein Bild
Sehbeeinträchtigte Menschen können den Kubus der Friedlichen Revolution demnächst in einem Tastmodell erfahren.

Sie erreichen die Gedenkstätte mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Straßenbahnhaltestellen ›Domplatz Nord‹ und ›Domplatz Süd‹ sind barrierefrei ausgebaut.

Haltestelle Domplatz Nord
Buslinie 90
Straßenbahnlinien 3, 6 und 4

Haltestelle Domplatz Süd
Straßenbahnlinie 2

Von der Haltstelle Domplatz Süd sind es noch rund 175 Meter bis zum Eingang der Gedenkstätte. Von der Haltestelle Domplatz Nord sind es rund 125 Meter bis zum Eingang. Auf dem Weg müssen Sie Ampeln überqueren. Der Weg besteht teilweise aus Kopfsteinpflaster. Gern treffen wir uns mit Ihnen an einer Haltestelle und begleiten Sie bis zur Gedenkstätte.

Die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße selbst ist barrierearm zugänglich. Sollten Sie Probleme beim Öffnen der Eingangstür haben, klingeln Sie bitte. Wir öffnen Ihnen die Tür.

Hinter der Gedenkstätte können Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung den Parkplatz Nummer 38 nutzen.

Alle drei Stockwerke der Gedenkstätte sind über einen Aufzug erreichbar. Die Ausstellungsräume sind überwiegend mit dem Rollstuhl zugänglich. Auf dem Freigelände, wo sich der Freihof des früheren Gefängnisses befand, gibt es einen Treppenlift.

Unsere Veranstaltungsräume im Erdgeschoss und in der ersten Etage sind ebenfalls mit dem Aufzug erreichbar.

Die Treppen in der Gedenkstätte sind mit Handläufen ausgestattet. Die Treppen sind nicht mit visuell kontrastreichen oder taktilen Markierungen versehen. Lediglich die erste und letzte Stufe einer Treppe ist visuell gekennzeichnet.

Assistenzhunde sind in der Gedenkstätte und in den Ausstellungsräumen erlaubt.

Eine Toilette für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung befindet sich im Untergeschoss der Gedenkstätte. Sie ist ebenfalls über den Aufzug erreichbar. Die Tür können Sie mit dem Euroschlüssel für Behindertentoiletten öffnen. Einen solchen Schlüssel erhalten Sie am Servicetresen im Eingangsbereich.

Da es in unseren Ausstellungen nicht viele Sitzgelegenheiten gibt, bieten wir tragbare Hocker an. Sollten Sie diese nicht finden, wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter*innen am Servicetresen im Eingangsbereich.

ein Treppenlift an einer Außentreppe
Mit dem Treppenlift können Besucher*innen mit einem Rollstuhl den Freihof besichtigen.